Halbzeit bei Fundamentarbeiten – 16. Monopile erfolgreich verankert

Der 16. Monopile wurde im Meeresboden verankert. Damit haben die Bauarbeiten für die Fundamentverankerung planmäßig Halbzeit erreicht. Zugleich wurden damit im nordöstlichen Areal des Trianel Windpark Borkum II alle Gründungsstrukturen fertiggestellt. Am Standort „BW 67“ wurde der letzte Monopile gesetzt.

Nach Abschluss der Fundamentarbeiten im nordöstlichen Areal werden nun die Monopiles im südwestlichen Baufeld verankert.

Parallel hat die Verlegung des Innerparkkabelsystems begonnen. Dabei werden die Standorte der 32 Windkraftanlagen an die parkinterne Umspannplattform elektrisch angeschlossen. Derzeit sind dafür das Kabellegeschiff Seaway Aimery und die Seaway Moxie im Baufeld im Einsatz.

Währenddessen ist die Stanislav Yudin bereits ins südwestliche Baufeld umgezogen, um dort die verbleibenden 16 Gründungstrukturen zu setzen. Unterstützt wird sie dabei vorübergehend vom Kranschiff Oleg Strashnov, das einen Teil der Installationen der Transition Pieces übernimmt. Bis Ende September 2018, so der aktuelle Zeitplan, sollen dann alle 32 Monopiles und Transition Pieces installiert sein. Der Abschluss der Kabellegearbeiten ist für das erste Quartal 2019 geplant.

Die Stanislav Yudin - Mittelpunkt der Fundamentarbeiten

Seit dem Sommer ist das Kranschiff Stanislav Yudin mit rund 140 Menschen an Bord im Baufeld im Einsatz. Der erste Rammschlag, und damit der Start der Offshore-Bauarbeiten für den Trianel Windpark Borkum II, erfolgte Ende Juni 2018. Das Kranschiff, das von einer finnischen Werft für das russische Erdgasministerium gebaut wurde, fährt seit 1992 für das niederländische Unternehmen Seaway Heavy Lifting (SHL). Das 183 Meter lange und 36 Meter breite Schiff kann mit dem größten bordeigenen Drehkran Schwerlasten von bis zu 2.500 Tonnen heben. Zusätzlich steht ein weiterer Raupenkran für Lasten bis zu 35 Tonnen für kleinere Hebevorgänge zur Verfügung.

Wesentliche Aufgabe der Stanislav Yudin ist die Installation der Gründungssturkturen mit allen wesentlichen Schritten vom Auftstellen und Rammen der Monopiles in den Meeresboden bis hin zum Verschrauben und „Vergrouten“ der Transition Pieces. Damit die Stanislav Yudin permanent im Baufeld bleiben kann und die Crew keine Wetterfenster für die Installation verpasst, wird ein effizientes Zubringerkonzept angewendet - ein sogenanntes „Feeder Konzept“. Ein Ponton bringt je zwei Monopiles und zwei Transition Pieces im Pendelverkehr zwischen Nordenham und der Baustelle ins Baufeld von TWB II. Dort übernimmt die Stanislav Yudin dann die Komponenten.

Monopiles und Transition Pieces werden im Pendelverkehr ins Baufeld gebracht