Der Trianel Windpark Borkum II entsteht

Begleiten Sie uns beim Bau des kommunalen Offshore-Windparks vom ersten Rammschlag bis zur Inbetriebnahme
32 Windräder | 200 MW Leistung | 800 Mio. Euro

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren – Exportseekabel wurde verlegt

Kabellegerschiff am Umspannwerk des Trianel Windpark Borkum

Bereits Mitte April 2018 wurde das Exportseekabel für den Trianel Windpark Borkum II verlegt und eingezogen. Damit ist einer der letzten wichtigen Schritte vor dem ersten Rammschlag erfolgreich getätigt.

Das 7,3 Kilometer lange Kabel verbindet jetzt die Konverterstation DolWin Alpha mit dem Herz des Windparks, der parkinternen Umspannplattform. Diese wurde bereits im Rahmen des ersten Bauabschnittes des Trianel Windpark Borkum in Betrieb genommen und realisiert eine elektrische Leistung von 200 Megawatt für die bestehenden 40 Windenergieanlagen. Mit der Verlegung des zweiten Exportkabels ist auch die Einspeisung der im Trianel Windpark Borkum II erzeugten Energie gewährleistet. Konstruiert wurde das Umspannwerk für beide Parkausbaustufen mit einer Gesamtleistung von 400 Megawatt.

Begonnen wurde mit dem Einzug des Kabels an der Konverterstation des Netzbetreibers TenneT. Mit einer Höhe von 42 Metern und einer Grundfläche von 2.600m² gehört sie zu den größten Bauwerken in der Nordsee. Hier wird der im Offshore Windpark produzierte Drehstrom in Gleichstrom umgewandelt und anschließend über ein 75 Kilometer langes Seekabel an Land transportiert.

Anschließend wurde das Exportseekabel mit Hilfe des 115 Meter langen Spezialschiffs „Willem de Vlamingh“ auf dem Meeresboden verlegt und das zweite Ende im Umspannwerk eingezogen. Es hat eine Transportkapazität von 200 Megawatt und bildet somit den Netzanschluss für den Trianel Windpark Borkum II. Im Falle einer Störung der Netzanbindung sichert es aber auch die Versorgung des bereits bestehenden Trianel Windpark Borkum ab.

Trotz besonderer Herausforderungen wie starkem Nebel, Regen und aufkommendem Wind, konnte der Kabeleinzug professionell, sicher und schnell durchgeführt werden. Mit der Verlegung des zweiten Exportkabels ist somit eine wichtige Vorbereitung auf dem Weg zum ersten Rammschlag im Juni 2018 abgeschlossen.