Der Trianel Windpark Borkum II entsteht

Begleiten Sie uns beim Bau des kommunalen Offshore-Windparks vom ersten Rammschlag bis zur Inbetriebnahme
32 Windräder | 200 MW Leistung | 800 Mio. Euro

Senvion liefert 32. Gondel an Trianel Windpark Borkum II

Anlagenproduktion für kommunalen Offshore-Windpark abgeschlossen

13. November 2019. Oldenburg, Aachen. Die Produktion der 32 Gondeln für den Trianel Windpark Borkum II (TWB II) ist abgeschlossen. Anfang der Woche lieferte der Anlagenhersteller Senvion die letzte Gondel für das kommunale Offshore-Projekt in der Nordsee aus. Damit sind alle Bauteile für den Offshore-Windpark fertiggestellt und wurden nach Eemshaven verschifft, dem Basishafen für die Errichtung des Windparks.

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit Senvion und den Produktionsmitarbeitern in Bremerhaven diesen wichtigen Meilenstein trotz der schwierigen Situation erreicht haben,“ sagt Klaus Horstick, kaufmännischer Geschäftsführer der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG. „Unser besonderer Dank gilt den Senvion-Mitarbeitern im Bremerhavener Werk, die mit großem Engagement bis zuletzt zum Gelingen unseres Projekts beigetragen haben und alle 32 Gondeln trotz der für sie nicht einfachen Situation fertiggestellt haben,“ ergänzt Irina Lucke, technische Geschäftsführerin der Trianel Windkraftwerk Borkum II GmbH & Co. KG.

Im April 2019 hatte Senvion Insolvenz angemeldet. Um die Anlagenproduktion sicherzustellen, hatten sich TWB II und Senvion auf eine Fortführungsvereinbarung verständigt, die die Fertigstellung der 32 Gondeln sowie weitere Unterstützungsleistungen während der Installation und Inbetriebnahme der Anlagen umfasst. Aktuell sind dreizehn Windkraftanlagen errichtet und elf davon bereits in Betrieb.

20 Stadtwerke, regionale Energieversorger und kommunalnahe Unternehmen sind an dem Trianel Windpark Borkum II beteiligt. Neben der EWE AG mit einem Anteil von 37,5 Prozent ist ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich und der Fontavis AG mit 24,51 Prozent an TWB II beteiligt. Die Stadtwerke-Kooperation Trianel gemeinsam mit 17 Stadtwerken aus Deutschland halten einen Anteil von 37,99 Prozent. Die Gesamtinvestition für den Offshore-Windpark beträgt 800 Millionen Euro.

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